Hohenlimburger Kleinbahn

Ohne Personenbeförderung, als reine Güterbahn, wurde die Hohenlimburger Kleinbahn AG 1898 gegründet. Ihre Aufgabe war es, die Fabriken aus dem weiten Bereich der Kleineisenindustrie im engen Nahmertal mit der Staatsbahnstrecke Hagen-Siegen-Frankfurt in Hohenlimburg zu verbinden. Dazu wurden von Anfang an die normalspurigen Güterwagen auf meterspurige Rollwagen aufgeladen, nennenswerter Stückgutverkehr fand nicht statt.

Am 28. Mai 1900 wurde die 3,1 km lange Strecke vom Bahnhof Hohenlimburg bis Hobräckerweg eröffnet. Ihre Gleise mussten weitgehend in die Straßen verlegt werden, zahlreiche Anschlüsse machten einen ständigen Wechsel von einer auf die andere Straße Seite notwendig.

Es war nicht die wachsende Motorisierung, die der HKB das Ende brachte, da es im Nahmertal keinen Durchgangsverkehr gab. Große industrielle Veränderungen, z.B. der Firma Hoesch als Hauptkunde verlagerte ihren Betrieb von Hohenlimburg weg, ließen das Frachtaufkommen so sinken, dass die HKB am 31.12.1983 ihren Betrieb einstellte. Nur wenige, meist schwer zugängliche Spuren zeugen noch heute von dieser Schmalspurbahn, die am längsten von allen märkischen Sauerland-Kleinbahnen überlebt hat.

Bilder

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Strecke


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Links

Literatur

  • Gerd Wolff/Lothar Riedel: Deutsche Klein- und Privatbahnen Band 5: Nordrhein-Westfalen; EK-Verlag, Freiburg 1988; ISBN 3-88255-662-5
  • Rolf Löttgers: Kleinbahnen im Sauerland; Alba Buchverlag, Düsseldorf 1981; ISBN 3-87094-533-8 -vergriffen.